Kreis Westsaar

Herzlich Willkommen im Kreis Westsaar

Der Kreis Westsaar ist der größte im Verbandsgebiet. Er umfast die politischen Kreise Saarlouis und Merzig-Wadern und liegt im landschaftlich schönsten Teil des Saarlandes. Die europaweit bekannte Saarschleife bei Mettlach, die Kurorte Weiskirchen und Orscholz, sowie der Losheimer See sind Kleinode, die weit über die Grenzen des Landes bekannt sind. Akzente der Industrie sind die Ford-Werke Saarlouis, die Dillinger Hütte und die Keramik-Werke von Villeroy&Boch in Mettlach und Merzig. Rund 120 Vereine, davon 9 ohne Spielbetrieb und 25 in Spielgemeinschaften gehören zum Westsaarkreis. Mehr als die Hälfte davon verfügt mittlerweile über Rasen- oder Kunstrasenplatz. Das Dillinger "Parkstadion" mit überdachter Tribühne und das Ensdorfer "Glück Auf" Stadion sind mit einer Kapazität von 3000 Personen die größten des Kreises.

Unser Team freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Vereinen.

Solidarität und Hilfsbereitschaft waren vorbildlich Westsaar - Fußballer haben mit Spendenaktion nachbarlichen Fußballvereinen geholfen

Solidarität mit den Opfern und Hilfebedürftigen der Flutkatastrophe im Juli dieses Jahres im nachbarlichen Rheinland-Pfalz, von der vielfach auch Fußballvereine der Trierer und Eifelregion betroffen waren, haben auch die Fußballvereine des Westsaarkreises im Saarländischen Fußballverband geübt. Im vorigen Monat hat der Kreisvorstand Westsaar unter der Leitung von Kreischef Reimer Biehl, als Vertreter der Vereine war Rainer Spanier vom SV Waldhölzbach dabei, anlässlich eines überraschenden Besuches beim Tag des Ehrenamtes des nachbarlichen Fußballkreises Trier-Saarburg - an diesem Tag wird Vereinsmitglieder für ihr Engagement in den Heimatvereinen mit hohen Ehrungen gedankt - beim Sportverein Konz-Könen zusammen mit seinen Vorstandsmitarbeitern eine Spende von 2500 Euro an seinen Ehrenamtskollegen und Vorsitzenden des Fußballkreises, Hans-Peter Dellwing, früherer Bundesliga-Schiedsrichter von 1974 bis 1994 mit 116 Erstliga, 119 Zweitliga- und 23 Pokalspielen, zur Überraschung aller anwesenden Vereinsvertreter unter anerkennendem und lauten Beifall übergeben. „Die Aktion des SFV-Fußballkreises Westsaar fand ich überragend. Eine derartige Solidarität mit Betroffenen habe ich in meiner langjährigen Sportlerlaufbahn noch nicht erlebt“, war auch Dellwing von der Spende in dieser Größenordnung überrascht und dankte den Saarfußballern mit respektvollen und lobenden und Worten. Dazu klärte der Kreisvorsitzende auf, für welche Zwecke dieses Geld verwendet werde. „Die Sportvereine SG Sauertal und SV Kordel haben beim Kreisvorstand angefragt, um finanzielle Hilfen zu erhalten. Diese werden wir zur Anschaffung von Sportutensilien ihrer Jugendmannschaften unterstützen“, sagte Dellwing. Dies erfolge in Absprache mit anderen Vereinen, welche zunächst die Hilfen des Landes beziehungsweise Spenden aus anderen Quellen in Anspruch nehmen wollen. Dellwing dankte schon mal vorab im Namen der bedachten Vereine. Biehl hatte unmittelbar nach Bekanntwerden der verheerenden Flutwelle, die bei vielen Vereinen Schäden an Sportplätzen und Clubheimen hinterlassen hatte, die Vereine und ehrenamtlichen Mitarbeiter im Westsaarkreis hiervon unterrichtet und um Hilfsmaßnahmen in unterschiedlichster Form gebeten. „Viele unserer Saarvereine haben kameradschaftliche Kontakte und sportliche Beziehungen zu betroffenen Vereinen im Nachbarkreis, die gerade mal nur einige Kilometer entfernt sind, da sollten wir Solidarität mit einer verkraftbaren Spende zeigen und versuchen mitzuhelfen“, schrieb der Westsaarkreisvorsitzende damals. Das sahen viele Vereine ebenso und haben kleinere und größere Beträge auf das eigens hierfür eingerichtete Konto überwiesen. Auch die Sparkasse Merzig-Wadern habe ihren Obolus abgeliefert. „Insgesamt können wir mit der Beteiligung unserer Vereine zufrieden sein, nicht alle haben gespendet, dafür haben aber auch andere Vereine selbst Initiativen ergriffen und auf diesen Wegen geholfen“, so das Fazit von Biehl. Insgeheim hofft er aber auch, dass mit diesem ersten offiziellen kameradschaftlichen Treffen der Grundstein für weitere Begegnungen, sowohl im sportlichen als auch geselligen Bereich zwischen beiden Fußballkreisen gelegt wurde.

 

 

Westsaarkreis zeichnet engagierte Vereinsmitarbeiter mit DFB-Uhren aus

Gleich 2 Vereinsmitarbeiter werden für ihre Verdienste im Fußball vom Kreisjugendleiter Udo Marmitt mit neuen Uhren ausgestattet. Gisbert Monter vom SV Eimersdorf und Andreas Meurers vom SV Mettlach konnten sich über die Auszeichnung freuen.

Gisbert Monter engagiert sich nicht nur seit etlichen Jahren beim SV Eimersdorf in der Vereinsarbeit, sondern ist auch seit über 12 Jahren mitverantwortlich im Westsaarkreis für die Talentsichtung und Talentförderung. Hier war er jahrelang für die Spieler aus dem Bereich Saarlouis zuständig. Nach den Sichtungsphasen setzte er, zusammen mit Hans Joachim Weber, Trainingseinheiten an und gründete Westsaar Gruppenauswahlmannschaften in verschiedenen Altersstufen. Höhepunkt jedes Teams war eine Fahrt in den Herbstferien nach Spanien zu internationalen Turnieren. Zahlreiche Pokale im Clubheim des SV Eimersdorf zeigen von erfolgreichen Turnieren, die mit ersten Plätzen abgeschlossen wurden. Immer mehr Spieler schlossen sich nach der Sichtungsphase der Gruppenauswahlmannschaften an, so dass Mannschaften von der U11 bis zur U18 an den Fahrten teilnahmen und an den Turnieren spielten. Als der SFV das Ende der Gruppenauswahlmannschaften beschloss, fand Gisbert Monter auch hier eine Lösung, um die erfolgreichen Fahrten fortsetzen zu können. Man beschloss einen eigenen Verein, Team Westsaar, zu gründen. Die Unterstützung des KJA, der Sichtungstrainer und Spieler war weiterhin vorhanden und die Fahrten konnten fortgesetzt werden. Auch im Team Westsaar läuft ohne Gisbert Monter nichts und er ist weiterhin die treibende Kraft in Bezug Organisation und Durchführung der Spanienfahrten. Daran kann auch Corona nichts ändern. Nach 2 Jahren Pause wurden die Planungen für die Fahrt 2022 aufgenommen.

An der Generalversammlung des Team Westsaar im September konnte KJL Udo Marmitt Gisbert Monter überraschen und ihn für seine Verdienste im Jugendfußball mit der DFB Uhr und der dazu gehörigen Urkunde auszeichnen.

Nicht geringer anzusehen, sind die Verdienste von Andreas Meurers vom SV Mettlach. Auch ihn konnte Udo Marmitt an der Generalversammlung überraschen. Als Spieler lebte er von seiner Leidenschaft und mit dieser Leidenschaft erfüllt er auch sein Engagement im Ehrenamt. Seit dem Jahr 2000 hat er sich beim SV Mettlach in vielen Bereichen engagiert. Besonders hervorzuheben sind seine Bemühungen, die Sportanlage und das Spielfeld zu pflegen und in Ordnung zu halten. Als Leiter des Orga-Teams obliegt ihm die Planung aller sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen beim SVM. Zahlreiche Sponsoren, die den Verein unterstützen, konnte er gewinnen. Kurz zusammengefasst: Ohne Andreas Meurers läuft nichts beim Saarlandligisten. Er hat zum Wohl des Vereins überall „seine Fingern im Spiel“. Udo Marmitt würdigte sein Engagement beim SV Mettlach und überreichte ihm als Dank und Anerkennung die DFB Uhr und auch hier die Urkunde dazu.

Julian Müller (FC Noswendel Wadern) – Fair Player des Monats August

Fair Play ist mehr als nur Tore schießen zu wollen

 

Der Fair-Play-Gedanke wird im Saarfußball schon einige Jahre sehr groß geschrieben. Er gehört zum Fußball wie die Tore und auch die Schiedsrichter. Dass er auch tatsächlich gelebt wird, bewies Julian Müller vom FC Noswendel Wadern im Spiel seiner Verbandsligaelf am fünften Spieltag der neuen Saison beim SV Walpershofen. „In der 52. Minute beim Spielstand von 1:0 für  seine Elf führte der 22-jährige Offensivspieler Julian Müller den Ball Richtung gegnerische Strafraummitte. Beim Verteidigungsversuch eines Walpershofener Abwehrspielers an der Strafraumgrenze verletzte sich dieser und ging zu Boden. Ein Pfiff des Schiedsrichters blieb aus, denn er hatte kein Foulspiel erkannt. Müller hatte dadurch die gute Möglichkeit, den Ball selbst Richtung Tor zu schießen oder zu einem Mitspieler zu passen, der freistehend vor dem Tor einen weiteren Treffer hätte erzielen können. Julian bemerkte, dass sein Gegenspieler verletzt liegen blieb, zögerte kurz und wählte aber eine dritte Möglichkeit: Er spielte den Ball absichtlich ins Aus, um eine schnelle Behandlung des verletzten Spielers zu ermöglichen“, so die Meldung eines verantwortlichen Vereinsmitgliedes an den Saarländischen Fußballverband. Mit- und Gegenspieler sowie Zuschauer honorierten diese faire Geste mit viel Applaus. Und seitens des Fußballverbandes wurde dem Noswendel Waderner Spieler die Auszeichnung als Fair-Player des Monats zuerkannt. „Es ging alles so schnell, ich hatte mich im Zweikampf regelkonform durchgesetzt, wollte den Ball weiter spielen, aber aufgrund von Rufen von Spielern und Zuschauern habe ich mich direkt umgedreht, den verletzten Spieler gesehen und wohl kurzentschlossen ohne großes Überlegen das Richtige getan“, gestand Müller bei der Ehrung durch den Westsaar-Kreisvorsitzenden Reimer Biehl ein, zumal ihm gar nicht bekannt war, für solch eine Geste eine Ehrung erhalten zu können. Umso mehr würdigte der Kreisvorsitzende dieses faire Verhalten bei einem der nächsten Meisterschaftsspiele auf dem heimischen Christianenberg. Auch hier war der Applaus wiederum riesengroß. Neben der Auszeichnung mit Überreichung der Ehrenurkunde erhielt die Mannschaft von Müller noch einen Satz neuer Trikots, zur Verfügung gestellt vom SFV-Partner Sparkasse Merzig-Wadern und überreicht vom Sparkassen-Mitarbeiter Wolfgang Collet, der seinen Respekt und seine Anerkennung ebenfalls zum Ausdruck brachte. „Wenn zuweilen bei den Fußballern auch viel auf dem Spiel steht, soll die Fairness gegenüber den Mitmenschen, ob im Sport, alltäglichen Leben oder auch im Beruf stets ganz oben stehen“, so der Sparkassenmann.

 

Begeisterung beim „Kick-Off“ des Kinderfußballs

30 Mannschaften der F-Jugend starteten am 4.9. in Fraulautern in die Saison 21/22. Herrliches Wetter bildete dem vom Fraulautern gut organisierten Turnier auf dem „Großen Sand“ einen gelungenen Rahmen. Bei den Kids, den Trainern und den Elternteilen war die Freude groß, dass der Ball wieder rollte. Vor jedem Start einer Gruppe versammelte Kreisjugendleiter Udo Marmitt die Akteure auf dem Platz und die Jungs und Mädchen erhielten eine „Grüne Karte“ in die Hand gedrückt. Diese enthielt Hinweise, die das Fair-Play auch auf den Zuschauerrängen zu fördern. Auf Kommando liefen die jungen Akteure zu den Eltern und hielten diesen die Karte, wie ein Schiedsrichter, vor die Nase. Danach starteten die Kids endlich in den sportlichen Teil des Programms. Die Ergebnisse der einzelnen Spiele waren nicht relevant. Dennoch gab es einen Sieger: Die Spielfreude aller, dass nach 10 Monaten Coronapause endlich wieder los ging.  

Am 11.9. war es dann auch bei den G-Jugendlichen endlich so weit. Der Kreisjugendausschuss Westsaar hatte zum „Kick-Off“ nach Beckingen geladen. Auch hier bot der Gastgeber, der FC Beckingen, eine gute Organisation an. 23 Mannschaften stellt sich zum Wettkampf. Auch in -Beckingen wurden die „Grünen Karten“ an die Kids verteilt. Diese hielten sie ihren Eltern vor Augen, um das „Fair-Play“ auf Rängen hinzuweisen. Ähnlich groß wie schon eine Woche vorher bei der F-Jugend, war die Freude wieder dem runden Leder nachzujagen. Auch hier waren Ergebnisse nicht gefragt sondern nur der Spaß an Bewegung und Fußball zählte.

Zum Abschluss des Spielnachmittags hetzten die Bambinis, immerhin fünf Teams hatten gemeldet, dem Ball hinter. Ein schöner Ausklang eines gelungenen Tags des Jugendfußballs.

Fair Play Preis für Marcel Hammes vom SV Bardenbach

Es stand einiges auf dem Spiel im März vorigen Jahres. Abstiegskampf pur zwischen dem SV Bardenbach und dem FV Schwalbach 2 in der Landesliga West. Auch war noch nicht klar, ob die Saison 2019/2020 aufgrund der Corona-Pandemie zu Ende gespielt werden könnte. Stürmer und sicherer Elfmeterschütze Marcel Hammes vom SV Bardenbach scherte sich wenig um diese Begebenheiten. Er lebte Fair-Play vor und korrigierte eine Entscheidung des Schiedsrichters zum Nachteil seiner Mannschaft auf seine Weise. Das brachte ihm und seiner Mannschaft nach dem Spiel neben vielen loben und anerkennenden Worten auch eine Auszeichnung durch den Saarländischen Fußballverband (SFV) ein. Kreisvorsitzender Reimer Biehl überreichte dem Spieler Hammes vor wenigen Tagen im Rahmen der Aktion Fair Play, die der SFV zusammen mit dem Sparkassenverbund schon über zwei Jahrzehnte lang durchführt, eine Ehrenurkunde und einen Satz neuer Trikots für seine Mannschaft, gesponsert von der Sparkasse Merzig-Wadern. Warum er so reagierte, gab Marcel auf Nachfrage anlässlich der Preisübergabe auf dem Sportplatz an der Prims bekannt. „Ich wollte dieses Geschenk nicht haben, weil es kein Elfmeter war. Ich bin gewohnt, ehrlich zu spielen“, ließ Hammes wissen. Hierzu klärte Biehl den genauen Sachverhalt auf, indem er die damalige Meldung des FV Schwalbach zu dieser Aktion bekannt gab. „Beim torlosen Zwischenstand pfiff der Schiedsrichter ein Foulspiel von Torhüter Nico Wilhelm gegen den Stürmer Marcel Hammes und ahndete dieses mit Elfmeter. Hammes signalisierte dem SR, dass es kein Foul war, führte daraufhin den Strafstoß selbst aus und spielte den Ball so zum Torhüter, dass er für diesen leicht haltbar war. Umso bemerkenswerter ist diese Aktion, da sich beide Mannschaften im Abstiegskampf befanden und auf jeden Punkt angewiesen waren. Der FV Schwalbach bedankt sich beim Spieler Hammes für diese faire Geste“. Die zuständige Kommission des Fußballverbandes fand diese Tat auszeichnungswürdig, wie der Kreisvorsitzende bekannt gab. 

Sparkassen-Fairplay-Preise 2020 vergeben - Vereine des Westsaarkreises freuen sich über ihre Preisgelder

Die ersten gelben, gelb-roten und roten Karten haben die Schiedsrichter wegen Foulspiels in den ersten Spielen zur neuen Fußballsaison bereits gezückt. Und mit eben jenem Kartenspiel der Unparteiischen hat der Saarländische Fußballverband (SFV) die alte abgebrochene Corona-Spielzeit vor wenigen Tagen beendet, und zwar mit der Verleihung von Urkunden und Preisgeldern für die Vereine, deren Spieler die wenigsten dieser Karten gezeigt bekommen haben. An die fairsten Mannschaften wurden vom SFV und Sponsor Sparkassen-Verbund die Sparkassen-Fairplay-Preise 2020 vergeben.

Im Westsaarkreis konnten gleich sechs Vereine vom SFV-Vizepräsidenten David Lindemann zusammen mit Sparkassen-Präsidentin Cornelia Hoffmann-Bethscheider und Kreisvorsitzender Reimer Biehl ausgezeichnet werden. Vier Jungen-, eine Mädchen- und eine Frauenmannschaft durften sich über die Auszeichnung, die mit Ehrenurkunde und einem Geldpreis verbunden ist, freuen.

Auf dem Sportgelände der SG Honzrath-Haustadt sind folgende Mannschaften für ihr faires Verhalten belohnt worden. Für die B-Jugend SG Honzrath/Haustadt nahm Jugendtrainer Pascal Winter zusammen mit einigen Jugendlichen 200 Euro entgegen, ebenfalls diesen Betrag gab es auch für Trainer Jörg Brandt von der B-Jugend JFG Saarschleife 2. Jugendleiter Walter Lubjuhn und Alois Zenner sackten 250 Euro für ihre C-Jugend des FSV Hilbringen ein, derweil die C-Juniorinnen des SV Bardenbach 300 Euro erhalten sollten, aber nicht anwesend waren.

Auf dem Sportgelände der SSV Überherrn ist die heimische Frauenmannschaft mit einem ersten Preis ausgezeichnet worden. Trainer Jörg Hagenburg und Spielerin Kathrin Engeldinger durften immerhin 600 Euro in Empfang nehmen. Ebenfalls einen ersten Platz belegte die B-Jugend der JSG Saarlouis I Roden, für die der Trainer Peter Dufresne 500 Euro für die Mannschaftskasse einheimsen konnte.

Kreisvorsitzender Reimer Biehl betonte zur Begrüßung der Gäste, dass Fairplay und Meisterschaftsambitionen oder Abstiegskampf durchaus miteinander in Einklang zu bringen sind, denn in der Vergangenheit haben viele Mannschaften beides geschafft, fair und respektvoll zum Gegner zu sein und das Saisonziel, egal ob nach oben oder nach unten ausgerichtet, zu erreichen. „Wir gratulieren den Preisträgern zu der fairen Leistung. Für uns als SFV nehmen Fairness und der Teamgedanke einen großen Stellenwert ein. Deshalb freue ich mich sehr, dass uns die Sparkassen im Saarland dabei unterstützen, die Mannschaften auszuzeichnen, die sich im Laufe der Saison besonders fair verhalten haben“, betonte SFV-Vizepräsident David Lindemann. Zudem dankte er für die gemeinsame gute Partnerschaft in diesem Metier, die zu Saisonbeginn 2004 ins Leben gerufen wurde und die Mannschaften und Fußballer alljährlich dazu veranlasst, weniger unfair zu agieren. Die Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar, Cornelia Hoffmann-Bethscheider beglückwünschte alle Mannschaften und Vereine, die sich so vorbildlich verhalten haben. Ebenfalls mit dabei waren Vertreter der ortsansässigen Sparkassen Saarlouis und Merzig-Wadern. Die Durchsetzung des Fairplay-Gedankens im Sport bleibe, so die Präsidentin, weiterhin eine große Aufgabe für alle Beteiligten. Das vorbildliche von Fairness geprägte Verhalten der Preisträger ist aufgrund starker Konkurrenz zwischen Sportlern und den gegnerischen Mannschaften besonders hoch zu bewerten. Ein intaktes Mannschaftsgefüge und der respektvolle Umgang mit dem Gegner sind Eckpfeiler für Fairpaly im Sport. „Dies gilt nicht nur für den Sport sondern grundsätzlich für den Umgang miteinander. Wir unterstützen den Fairplay-Preis gerne, weil er dieses Verhalten stärkt und belohnt“, betonte Hoffmann-Bethscheider ganz besonders.

KJA Westsaar verteilt die Mannschaftspauschale

Zur Zeit sind im Westsaarkreis die Mitarbeiter des KJA im Einsatz, um die Mannschaftspauschale der Jugend aus der vergangenen Spielzeit zu verteilen. Jedes Jahr zahlt der SFV auf freiwilliger Basis für gemeldete Jugendmannschaften, die satzungsgemäß am Spielbetrieb der Jugend teilnehmen, eine Mannschaftspauschale. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation werden für die abgelaufene Spielzeit 2019/20 für die D- und C-Jugend keine Gelder ausgezahlt, sondern der Wert der Mannschaftspauschale wird in Bällen ausgezahlt. So erhalten die Vereine für jede gemeldete Jugendmannschaft in diesen Altersstufen 10 neue Trainingsbälle, mitgesponsert von den Partnern des SFV „Erima“ und der „Sparkassenfinanzgruppe“. Bereits im Herbst waren die Mitarbeiter unterwegs und verteilten einen Teil der Bälle. Nun werden die noch fehlenden Bälle den Vereinen zugestellt.

Mit der Verteilung der Bälle hofft auch der KJA, dass bald die Wartezeit zur Aufnahme des Spielbetriebes beendet wird und die Vereine in naher Zukunft zumindest den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen können.  Bisher ist noch nicht absehbar, welcher „Schaden“ (Spielerverlust) durch diese spielfreie Zeit entstanden ist. Auch der reguläre Spielbetrieb der Jugend soll dann schnellstmöglich wieder aufgenommen werden.

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